Humanized Experiences Are the Key

Humanized experiences are the only way insurance can successfully digitally transform to serve its purpose. Let’s look at our future through this lens.

It was 4 o’clock in the morning when a neighbor, a family with kids and dogs, experienced a home loss in a fire during the pandemic. The family lost nearly everything and needed help and a hug. Eventually, they would also need help getting back on their feet, but at that moment they simply needed reassurance that things would be okay and to have their questions answered. Witnessing this experience firsthand shaped how I view the value and importance of technology’s role in insurance.

Warum High Roller Casinos laut CasinosHighRoller in Deutschland wachsen

Der deutsche Glücksspielmarkt befindet sich seit einigen Jahren in einem tiefgreifenden Strukturwandel. Mit dem Inkrafttreten des Glücksspielstaatsvertrags 2021 (GlüStV 2021) zum 1. Juli 2021 wurde erstmals ein bundesweit einheitlicher Rechtsrahmen für Online-Glücksspiele geschaffen, der zuvor in einer rechtlichen Grauzone operierenden Branche eine regulierte Grundlage gab. Innerhalb dieses neuen Rahmens hat sich ein Segment besonders dynamisch entwickelt: der Markt für High Roller Casinos, also Plattformen, die sich gezielt an Spieler mit hohen Einsätzen und entsprechend hohen Erwartungen an Spielqualität, Limits und Exklusivität richten. Diese Entwicklung ist kein Zufall, sondern das Ergebnis mehrerer zusammenwirkender wirtschaftlicher, regulatorischer und gesellschaftlicher Faktoren, die Deutschland zu einem zunehmend attraktiven Markt für vermögende Spieler machen.

Regulatorische Grundlagen und ihre Auswirkungen auf das High-Roller-Segment

Der GlüStV 2021 hat die Spiellandschaft in Deutschland grundlegend neu geordnet. Erstmals wurden Online-Casinospiele wie Slots und Poker unter bestimmten Bedingungen legalisiert, während gleichzeitig strenge Auflagen eingeführt wurden: monatliche Einzahlungslimits von 1.000 Euro, verpflichtende Spielerpässe, Echtzeit-Datenübermittlung an die Gemeinsame Glücksspielbehörde der Länder (GGL) und ein bundesweites Sperrsystem namens OASIS. Für viele Standardspieler sind diese Beschränkungen ausreichend oder sogar willkommen. Für High Roller hingegen stellen die pauschalen Einzahlungslimits zunächst eine erhebliche Einschränkung dar.

Allerdings sieht der Staatsvertrag auch Ausnahmeregelungen vor. Spieler können bei der zuständigen Behörde eine Erhöhung des monatlichen Limits beantragen, sofern sie ihre wirtschaftliche Leistungsfähigkeit nachweisen können. Dieser Prozess ist zwar bürokratisch, schafft aber eine rechtssichere Grundlage für Hocheinzahler, die andernfalls auf nicht lizenzierte Offshore-Plattformen ausgewichen wären. Die GGL, die seit Januar 2023 offiziell ihre Arbeit aufgenommen hat, hat die Durchsetzung dieser Regelungen intensiviert und damit den lizenzierten Anbietern einen klaren Wettbewerbsvorteil gegenüber unlizenzierten Plattformen verschafft. Für High Roller, denen rechtliche Sicherheit und Seriosität besonders wichtig sind, ist dies ein entscheidender Faktor bei der Wahl ihrer Plattform.

Hinzu kommt, dass lizenzierte Anbieter in Deutschland verpflichtet sind, ihre Systeme technisch und organisatorisch auf höchstem Niveau zu betreiben. Das schließt zertifizierte Zufallsgeneratoren, unabhängige Audits und transparente Auszahlungsquoten ein. Gerade vermögende Spieler, die pro Session fünf- oder sechsstellige Beträge einsetzen, legen erheblichen Wert auf diese Transparenz. Die Regulierung hat damit paradoxerweise dazu beigetragen, das Vertrauen in den deutschen Markt zu stärken und High Roller anzuziehen, die zuvor skeptisch gegenüber Online-Plattformen waren.

Wirtschaftliche und demografische Treiber des Wachstums

Deutschland ist die größte Volkswirtschaft der Europäischen Union und verfügt über eine vergleichsweise wohlhabende Mittelschicht sowie eine wachsende Schicht von Hochvermögenden. Laut dem Global Wealth Report des Credit Suisse Research Institute aus dem Jahr 2022 befanden sich in Deutschland rund 2,8 Millionen Dollar-Millionäre, Tendenz steigend. Diese demografische Gruppe bildet den natürlichen Zielmarkt für High Roller Casinos. Gleichzeitig hat die Digitalisierung des Finanzsektors dazu geführt, dass Vermögen leichter und schneller transferiert werden kann, was Online-Glücksspiel mit hohen Einsätzen praktisch zugänglicher gemacht hat.

Ein weiterer wirtschaftlicher Faktor ist die Professionalisierung des Zahlungsverkehrs. Moderne Zahlungsdienstleister wie Trustly, Klarna oder spezialisierte Kryptowährungs-Gateways ermöglichen schnelle, sichere und diskrete Transaktionen in erheblicher Höhe. High Roller schätzen insbesondere die Möglichkeit, Gewinne innerhalb von Stunden statt Tagen ausgezahlt zu bekommen. Plattformen, die sich auf dieses Segment spezialisieren, haben entsprechende Infrastrukturen aufgebaut und bieten dedizierte Account-Manager sowie bevorzugte Auszahlungsverfahren an, die für Standardspieler nicht zugänglich sind.

Die Analyse von Plattformen und Fachportalen, die sich auf dieses Segment spezialisiert haben, zeigt deutlich, welche Merkmale High Roller in Deutschland besonders schätzen. Wie aus den Daten und Bewertungen von CasinosHighRoller hervorgeht, hat sich der Markt in den vergangenen zwei Jahren spürbar verändert: Anbieter ohne dedizierte VIP-Programme, ohne flexible Tischlimits im Live-Casino und ohne persönlichen Kundendienst verlieren zunehmend Marktanteile an spezialisierte Konkurrenten. Diese Entwicklung spiegelt den allgemeinen Trend zur Segmentierung im Online-Glücksspielmarkt wider, bei dem eine Plattform für alle Spielertypen zunehmend durch spezialisierte Angebote verdrängt wird.

Bemerkenswert ist auch der Einfluss der Pandemiejahre 2020 und 2021. Während stationäre Casinos in Deutschland über weite Strecken geschlossen waren, wechselten viele Spieler, die zuvor ausschließlich in physischen Spielbanken aktiv waren, auf Online-Plattformen. Ein Teil dieser Spieler kehrte nach der Wiedereröffnung nicht in die stationären Einrichtungen zurück, sondern blieb dem Online-Format treu. Gerade für High Roller, die in Spielbanken wie dem Casino Baden-Baden oder dem Spielbank Berlin regelmäßig hohe Summen eingesetzt hatten, bot das Online-Format neue Vorteile: zeitliche Flexibilität, Ortsunabhängigkeit und ein breiteres Spielangebot ohne die sozialen Verpflichtungen eines physischen Besuchs.

Produktseitige Entwicklungen: Was High Roller Casinos heute auszeichnet

Das Wachstum des High-Roller-Segments ist nicht allein auf externe Faktoren zurückzuführen. Die Anbieter selbst haben in den vergangenen Jahren erheblich in die Entwicklung spezialisierter Produkte investiert. Im Bereich Live-Casino, das für High Roller besonders relevant ist, haben Softwareanbieter wie Evolution Gaming, Playtech und Pragmatic Play Live eigene Tische mit erheblich höheren Limits entwickelt. Evolution Gaming bietet beispielsweise über seine Salon Privé-Tische Blackjack- und Roulette-Varianten an, bei denen Einzeleinsätze von bis zu 100.000 Euro oder mehr möglich sind. Diese Tische sind exklusiv und erfordern eine Mindesteinzahlung, die für Standardspieler nicht erreichbar ist.

Darüber hinaus haben viele Plattformen ihre VIP-Programme erheblich ausgebaut. Klassische Treuepunktesysteme, die für alle Spieler gelten, werden zunehmend durch individuelle Vereinbarungen ersetzt, die auf die spezifischen Bedürfnisse einzelner High Roller zugeschnitten sind. Dazu gehören persönliche Account-Manager, die rund um die Uhr erreichbar sind, maßgeschneiderte Bonusangebote ohne die für Standardboni typischen Umsatzbedingungen, Einladungen zu exklusiven Events sowie beschleunigte Verifizierungsprozesse und Auszahlungen. In einigen Fällen verhandeln High Roller direkt mit der Plattform über individuelle Rückerstattungsquoten (Cashback) oder spezielle Limits, die weit über die standardmäßig angebotenen hinausgehen.

Die technische Infrastruktur spielt ebenfalls eine entscheidende Rolle. High Roller tolerieren keine Verbindungsabbrüche, Ladezeiten oder technische Fehler, insbesondere nicht während einer Session mit hohen Einsätzen. Plattformen, die auf dieses Segment abzielen, investieren daher in redundante Serverarchitekturen, dedizierte Bandbreite und optimierte mobile Anwendungen. Die Qualität der Videoübertragung bei Live-Casino-Spielen ist ein weiterer Differenzierungsfaktor: High Roller erwarten HD- oder sogar 4K-Streams ohne Latenz, da sie auf Basis der Karten oder des Roulette-Rads schnelle Entscheidungen treffen müssen.

Ein weiteres Merkmal, das zunehmend an Bedeutung gewinnt, ist die Spielvielfalt im Bereich klassischer Tischspiele. Während Standardspieler oft mit einer begrenzten Auswahl zufrieden sind, erwarten High Roller Zugang zu Spielvarianten wie French Roulette mit La Partage-Regel, verschiedenen Blackjack-Varianten mit unterschiedlichen Auszahlungsquoten oder Baccarat in seiner klassischen Punto Banco-Form. Diese Spiele haben im Vergleich zu modernen Slot-Automaten eine deutlich niedrigere Hausvorteil-Quote und sind daher für Spieler mit hohen Einsätzen aus mathematischer Sicht attraktiver.

Internationale Konkurrenz und die Positionierung Deutschlands im europäischen Kontext

Deutschland konkurriert im High-Roller-Segment mit anderen europäischen Märkten, insbesondere mit Malta, dem Vereinigten Königreich und den Niederlanden. Malta hat durch seine Malta Gaming Authority (MGA) seit Jahren einen etablierten Ruf als regulatorisches Zentrum für Online-Glücksspiel aufgebaut und beherbergt zahlreiche Anbieter, die auch auf dem deutschen Markt aktiv sind. Das Vereinigte Königreich verfügt mit der UK Gambling Commission über eine der strengsten und gleichzeitig anerkanntesten Regulierungsbehörden weltweit, was britische Lizenzen für viele High Roller als Qualitätsmerkmal gilt.

Deutschland hat in diesem Wettbewerb eine besondere Stellung eingenommen. Als größter Binnenmarkt Europas mit einer stabilen Währung, hohem Wohlstandsniveau und einer wachsenden digitalen Infrastruktur bietet Deutschland Anbietern ein enormes Potenzial. Gleichzeitig ist der regulatorische Rahmen im Vergleich zu Malta oder Gibraltar strenger, was kurzfristig als Nachteil erscheinen mag, langfristig aber das Vertrauen der Spieler stärkt. Insbesondere High Roller, die erhebliche Summen einsetzen, sind bereit, strengere Verifikationsprozesse zu durchlaufen, wenn sie dafür die Sicherheit eines klar regulierten Umfelds erhalten.

Die Niederlande haben mit der Einführung des Koa-Gesetzes (Kansspelen op afstand) im Oktober 2021 ebenfalls einen neuen Rechtsrahmen geschaffen und verzeichnen seitdem ähnliche Wachstumstrends im High-Roller-Segment. Ein Vergleich beider Märkte zeigt, dass die Regulierung an sich kein Hindernis für das Wachstum darstellt, sondern vielmehr ein Katalysator sein kann, wenn sie konsequent und transparent umgesetzt wird. Die GGL hat in Deutschland erste Schritte in diese Richtung unternommen, steht aber noch vor der Herausforderung, die Durchsetzung gegenüber unlizenzierten Anbietern zu intensivieren.

Interessant ist auch die Rolle internationaler High Roller, die Deutschland als Zielmarkt nutzen. Spieler aus der Schweiz, Österreich und anderen deutschsprachigen Ländern greifen häufig auf deutschsprachige Plattformen zurück, auch wenn diese technisch unter einer anderen europäischen Lizenz operieren. Die Sprachbarriere ist im Glücksspielbereich ein erheblicher Faktor: Spieler, die in hohen Einsatzbereichen aktiv sind, bevorzugen Plattformen, bei denen der Kundendienst auf Deutsch verfügbar ist und alle Vertragsbedingungen klar in ihrer Muttersprache formuliert sind. Dieser Umstand verschafft deutschsprachigen Plattformen einen strukturellen Vorteil gegenüber englischsprachigen Konkurrenten, selbst wenn letztere technisch gleichwertig oder überlegen sind.

Insgesamt zeigt die Entwicklung des deutschen High-Roller-Marktes, dass regulatorische Klarheit, wirtschaftlicher Wohlstand, technologische Innovation und ein wachsendes Bewusstsein für spezialisierte Spielerbedürfnisse zusammenwirken, um ein nachhaltiges Wachstumssegment zu schaffen. Die Herausforderungen bleiben real: Die Durchsetzung gegen unlizenzierte Anbieter, die Anpassung der Einzahlungslimits an die Bedürfnisse vermögender Spieler und die kontinuierliche technische Weiterentwicklung der Plattformen erfordern fortlaufende Investitionen und regulatorische Flexibilität. Dennoch sind die strukturellen Voraussetzungen für weiteres Wachstum in Deutschland günstiger als in den meisten anderen europäischen Märkten, was das Segment in den kommenden Jahren zu einem der dynamischsten Bereiche der deutschen Glücksspielbranche machen dürfte.

There has been no shortage of insurance challenges stemming from the pandemic. Earlier this year, insured losses were projected at $44 billion, and potentially rising. But these numbers do not consider the emotional toll felt by all. People are at the core of insurance — and insurance requires humanized experiences. Insurers remain resilient and are looking for ways to better serve customers. This includes digitally or with the help of automation, machine learning and telematics, for example. This is a critical evolution for our industry as we change how insurance is being built, deployed and serviced.

Humanized experiences. This guiding light is the only way insurance can successfully digitally transform to serve its purpose. Let’s look at our future through this lens.

See also: Insurers worldwide are humanizing the insurance experience with Duck Creek.

Empathy, empathy, empathy!

Those of us in the insurance industry must ask ourselves the following fundamental question: How are we being empathetic? Think back to a time when you were stressed out, experienced a state of loss or generally looked for an answer to a pending problem. All routes are viable – phone, web, friends, peers, agencies and more. It can be a scramble to resolve a challenge in a timely manner. This is not an uncommon situation for those going through a loss, particularly when there is a continuing or unresolved insurance claim. And, according to a Duck Creek survey of 2,000 insurance consumers from around the world, 5% would like to hear more about the status of a claim.

From a carrier perspective, empathy means making programs and platforms simple to deploy and use. When carriers or agents are trying to engage with customers in times of need, technology must work, and we must build with this desire for familiar experiences in mind. Innovation almost needs to be silent, stealthy or – dare I say – invisible. Technology platforms need to look and feel right and give the person dealing with a customer the information they need to deliver the right human experience. From a customer perspective, they want to be reached via their preferred method wherever in the world they might be. Do you offer direct phone calls? Does the insured only want text updates? Do they log into their online portal for status notifications? These are the kinds of micro-decisions that lend themselves to empathetic experiences in a digital world.

New customer experiences (for both workers and insureds)

In that same Duck Creek survey, 50% of all respondents mentioned that customer service was the determining factor in rating their insurance purchasing experience, over the price of insurance. For all that is said about competitive pricing in insurance (and, yes, it is a HUGE factor), we cannot forget the value of the right customer experience. This is an opportunity for both insurers and insureds to thrive. And it opens the door for new talent, new technologies and new ways of thinking in our industry.

We’re seeing this in real time with the growth of embedded insurance. Once a purchase is made, insurance options are bought to the table through a few clicks or taps. This eliminates friction and helps consumers at the point of purchase. Because these processes are embedded (or connected), policy management (and eventually claims processing) can be streamlined. In addition, coverage can be dynamic, getting customers and carriers closer together. From an employee perspective, new sales and service opportunities await to meet customer demand. Insurers also get a way to be there when customers may not know they need them (for example, travel insurance), enhancing a company’s reputation and protecting against potential loss. This is what it means to be human-centric.

See also: 2022 ITL Yearly Wrap Up.

Evolving relationships with policyholders

Relationships between solutions providers and carriers, as well as carriers and insureds, are evolving. This is largely being seen with real-time or usage-based insurance (UBI) or through telematics applications where people get discounts or rewards for their actions. This is nothing new in insurance, but we’re playing in a new sandbox now. Insurance is truly connected, and the maturation of cloud ecosystems means that the right architecture is in place to make “evolved insurance” a reality. This will forever change relationships in insurance. Data has always been critical to insurance, but it’s about to take on a whole new importance.

Just as with any human experience, trust becomes the focal point. Why? Because the more data we share and the more visibility we provide into our lives, the more trust we are placing in others to use information to benefit us. Traditionally, UBI has been very surface-level. One or two data points are every so often used as an incentive or selling point. That is changing, fast — thanks to always-on connectivity in our smart tech-enabled lives. For perspective, one carrier predicted that approximately 70% of new business would come in the form of UBI by 2025. That’s why the more we know about a customer or policyholder, the better we can use technology to autofill critical information and provide real-time support. This means less time spent in the weeds and more time dedicated to the personalized interactions that matter.

Final take

None of this will be easy to implement in 2023 and beyond. But the journey must begin, from the ideation of solutions to their deployment, to the products offered to insureds, to how people are serviced. Insurance is becoming one long value chain permeating more and more areas within our lives. There are so many areas to innovate for the better. Everyone is looking for the right support system.

Those providers and carriers who can overcome turbulent times with the help of technology, and use these tools to deliver humanized, empathetic insurance experiences will win the day. And, consumers will ultimately benefit from this evolution if the industry gets it right.

Note: This blog originally appeared on Insurance Thought Leadership.

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